Die Häfft-Macher

Andy über Stefan:
„Als ich Stefan das erste Mal bemerkte, verlor seine Klasse gerade beim Fußball gegen uns. Stefan, der damals sehr schlecht verlieren konnte, tobte und fing an zu foulen. Aber es hat nichts genützt. Wir gewannen trotzdem! Später habe ich dieses Nie-Aufgaben bei Stefan immer sehr bewundert. Wenn drei Tage vor Redaktionsschluss immer noch nicht genug Anzeigen verkauft waren, hat Stefan so lange alle möglichen Geschäfte abgeklappert, bis die Ausgabe finanziert war. Und: Auch wenn Stefans ewige Ideen immer etwas anstrengend waren (und sind ;-) – auf eines konnte man sich immer verlassen: Seine Texte kamen spät, aber sie kamen. Und meistens waren sie auch ziemlich gut.“

Stefan über Andy:
„Andy und ich sind beide Fürstenrieder (Süden von München). Wir gingen auf die gleiche Grundschule, dann aufs gleiche Gymnasium. Das erste Mal in der gleichen Klasse waren wir in der Neunten. Und da haben wir dann auch gleich das Häfft erfunden! 20 Jahre später ist Häfft das am weitesten verbreitete Hausaufgabenheft in ganz Deutschland. Andy und ich haben uns immer sehr gut ergänzt. Ich konnte mich immer voll auf Andy verlassen. Denn ich kenne einfach keinen besseren Techniker/ Grafiker. Und ganz wichtig: Andy konnte mich auch bremsen – und auseinanderhalten, welche Idee brillant war und welche für die Tonne.“

Hanns von Bressensdorf, ehemaliger Lateinlehrer am Gymnasium Fürstenried-West:
„Über 20 Jahre Häfft – wie die Zeit vergeht! Als Betreuungslehrer der Schülerzeitung habe ich die Anfänge des Hausaufgabenhefts begleitet, das die damaligen Redakteure des „Bunker Blatt’l“ Andy Reiter und Stefan Klingberg entwickelt hatten. Unter ihren Mitschülern fand ihr Werk damals rasch Anklang. Die beiden hatten aber auch immer wieder mit unbedachten Schwierigkeiten zu kämpfen und haben sich trotzdem nie entmutigen lassen. Probleme wie den Schulwechsel mancher Käufer haben sie erfolgreich überwunden, der Bekanntheit des Häffts über den „Bunker“ hinaus konnte das nur nutzen. Seitdem sind Umfang und Inhalt mit jeder Ausgabe angewachsen. Und heute findet das Häfft bundesweit Zuspruch! Wer hätte das im Sommer 1990 gedacht?! Als Lateinlehrer möchte ich sagen: Vivant sequentes – mögen die Folgenden hochleben: Ich wünsche Andy und Stefan viel Glück auch in Zukunft!“

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